Interview mit Paulo do Souto, Gründer und Mitinhaber der SISTRADE SOFTWARE CONSULTING S.A. in Porto

 

Paulo Souto1. Bitte erläutern sie unseren Lesern den Implementierungsprozess ihrer ERP-Modullösung.
Einer der wesentlichen Vorteile der Sistrade Software ist die Möglichkeit der vollständig individuellen Parametrisierung. Diese ermöglicht es uns zum einen, den Kundenprozess komplett in unserer Datenbank abzubilden und parallel mit unseren «Best-Practise» Lösungen zu kombinieren, welche wir uns aus der jahrelangen Kunden- und Beratungserfahrung erarbeitet haben. Wenn wir zunächst mal die Standardmodule betrachten, und diese bilden den Kern der Sistrade MIS/ERP-Lösung, dann startet Sistrade mit der funktionalen Anforderungsanalyse und den mit dem Projekt gestellten Unternehmenszielen. Am Ende dieser Phase präsentieren wir dem Kunden die Details und Ziele dieser Implementierungslösung. Wesentlich ist uns hierbei auch, für den Kunden echte Optimierungen mit dem Projekt zu erreichen. Dabei ist es wesentlich die Vorstellungen und Erwartungen der Beteiligten genau zu kennen und zu bewerten und diese am Ende natürlich zu erfüllen.

2. Ist das für alle Unternehmen möglich und umsetzbar, oder sollten diverse Prozess-Standards zunächst realisiert sein?
Jedes Unternehmen der Druck-und Verpackungsbranche kann unsere Software einsetzen. Der grosse Vorteil des Sistrade MIS/ERP ist die Tatsache, dass wir die gleiche Software in unterschiedlichen Prozessanforderungen gleichzeitig einsetzen können – wie z.B. in der Etikettenproduktion, im Flexible-Packaging, oder in der Akzidenzfertigung, Formulardruck, Digitaldruck, natürlich der Faltschachtelproduktion genauso wie i.d. Display-und Wellkartonagen-Fertigung.