Barcode/Kennzeichnungstechnik/Etiketten

Weiss auf Schwarz

Autoren: Aliasgar Eranpurwala, Sales Manager DACH & Benelux, Printec EMEA und Stephanie Rohn, Marketing Manager, Printek EMEA

Seit seinen Anfängen in den 1950ern ist der Tintenstrahldruck einen weiten Weg gegangen. Von der kontinuierlichen binären Tintenstrahl-Technologie mit lösemittelbasierenden Tinten her kommend, geht die Entwicklung immer weiter über Öl- und UV-basierende Tinten hinaus, bis zu den heute gefragten wasserbasierenden Tinten für die piezo-elektrische Drop-on-Demand-Technologie.

Im industriellen Drucksegment angekommen, besteht die Herausforderung nun darin, eine immer größer werdenden Vielfalt an unterschiedlichsten Tinten drucken zu können. Einerseits von ihren physikalischen Eigenschaften her immer schwieriger zu drucken, sind sie jedoch andererseits für zukünftige Technologien nicht mehr wegzudenken. Eines dieser Fluide, die zunehmend populärer werden, ist die weiß kolorierte Tinte. Das Titanoxid, das dieser Tinte ihre Farbe gibt, ist schwer und kann sich leicht ablagern. Chemiker haben viele Versuche unternommen, eine weiße Tinte zu kreieren die stabil ist, sich aber gleichzeitig nicht über die Zeit absetzt. Die Ergebnisse können sich bisher nur für kleinste Labormengen sehen lassen. Für größere Losgrößen ist die kontinuierliche Bewegung der Flüssigkeit weiterhin ein Muss. Drop-on-Demand Druckköpfe mit rezirkulierender Tintenfluss-Technologie garantieren diese technische Anforderung, das Absetzen von Sedimenten auszuschließen. Abgesehen von dem kontinuierlichen Tintenfluss, ist auch eine gut geschnittene Strömungsstrecke direkt hinter den Düsen notwendig, um die Tinte wirkungsvoll in einem gleichmäßig aufgewühlten Fluss zu halten.

Seiko Instruments GmbH, D-63263 Neu Isenburg, www.seiko-instruments.de